Our research paradigm_de
Unser Forschungsparadigma
Unsere Akademie folgt nicht dem traditionellen newtonisch-cartesianischen Forschungsparadigma (Weltbild oder theoretischem Konstrukt), das in der etablierten Wissenschaft vorherrscht, und welches der Auffassung ist, dass die Wirklichkeit ausschließlich aus einem physischen Universum besteht, das auf physikalischen Gesetzen beruht.
Die Vielzahl der multidimensionalen, übersinnlichen oder „spirituellen" Erfahrungen, die Menschen überall auf der Welt gemacht haben, schließen objektive Ereignisse und Vorkommnissen mit ein, die beobachtet werden können: allerdings können physische Sinne und physikalische Geräte diese wahrnehmbaren Daten nicht aufnehmen oder höchstens zu einem Bruchteil. Das beste derzeit zur Verfügung stehende Hilfsmittel für die Aufnahme solcher Beobachtungen ist das menschliche Bewusstsein, idealerweise eines, das durch jahrelange Übung energetischer und übersinnlicher Techniken geschärft wurde.
Das Problem
Seit über dreihundert Jahren hat sich die Wissenschaft weitestgehend selbst auf physische Objekte beschränkt, die durch viele unterschiedliche Forscher mit ihren physischen Sinnen und ihren technischen Geräten beobachtet werden können. Diese positivistische oder wissenschaftliche Ideologie führte die Psychologie weg von dem introspektiven Arbeiten von William James, hin zum Behaviourismus, der den Mensch als biologische Maschine ansieht, die auf Reize aus der Umwelt reagiert. Nur wenige Forscher haben Respekt dafür verdient, dass sie Mikroversen, die inneren Handlungen des Geistes, das Gefühl, wie es ist jemand zu sein, einen Gedanken, Emotionen oder Erfahrungen zu haben - bzw. das, was Philosophen Qualia nennen - erforscht haben. Es gibt immer noch eine starke Zensur, Selbstzensur und einen Mangel an Forschungsförderung, die die materialistische Weltanschauung kontinuierlich herausfordert, wie zum Beispiel die Nahtoderfahrungen. Heute hat die Bewusstseinsforschung ein größeres Interesse erlangt, aber die Mehrzahl der Forscher behaupten noch immer, dass das Selbstgewahrsein durch den zufälligen Prozess der Genmutation und der natürlichen Selektion der Biologie entstanden ist. Ironischerweise neigt sogar die Parapsychologie dazu sich auf physikalische Geräte und Theorien (wie die Quantenverschränkung) zu begrenzen, weil die Forscher nicht darin geschult sind, vielfältige übersinnliche Erfahrungen zu haben, die sie für eine multidimensionale Wirklichkeit öffnen könnten. Das Problem ist, dass die etablierte Wissenschaft so weit, wie eh und je, von einer Antwort entfernt ist und prominente Forscher wie Steven Pinker zugeben, dass es aus evolutionsbiologischer Sicht scheinbar keine adäquate Erklärung dafür gibt, warum Qualia existiert oder wie sie entstanden ist. Obwohl die Parapsychologie, die, wenn man sie mit der Psychologie vergleicht, im letzten Jahrhundert in etwa den Gegenwert von einem Monat Forschungsförderung bekommen hat, faszinierende Ergebnisse erzielt hat, geht die Suche nach dem „unbestreitbaren" Beweis weiter. Wissenschaftler zu überzeugen, die ihre Ansichten bis zu dem Punkt eines feststehenden Glaubens gebracht haben, hat sich in der Vergangenheit als zwecklos erwiesen. Versuchen wir einen Elefanten in eine Streichholzschachtel hineinzubekommen, indem wir einen physikalisch, replizierbaren Beweis für nicht-physische Ereignisse fordern, die sehr komplex und nicht unbedingt wiederholbar sind?
Unsere Lösung
Können wir wissenschaftlich auswerten, ob die Außerkörperliche Erfahrung das Ergebnis neurologischer Aktivität ist, oder ob es Dimensionen jenseits der physischen Realität enthüllt: ein neues Grenzgebiet für die Wissenschaft und die menschliche Entwicklung? Kurz um, kann die AKE das materialistische oder physikalistische Paradigma einschließlich der hirnbasierten Angaben darüber wer und was wir sind, widerlegen? Die AKE könnte uns erlauben übersinnliche Prozesse von einer multidimensionalen Perspektive aus zu studieren, was Prozesse enthüllen könnte, die unserer üblichen Wahrnehmung verborgen bleiben. Der Haken ist, dass die Wissenschaftler nicht nur Beobachter sein können: jeder Forscher muss jeweils hunderte von Expeditionen durchführen, um zu beginnen die AKE zu verstehen und um zu verstehen, was sie über so genannten Anomalien und sogar über häufig übersehene Begebenheiten unseres täglichen Lebens, preisgibt. Natürlich müssen eine neue Wissenschaft, ein neues Paradigma, klare Ziele und Regeln auf Phänomene angewendet werden, die jenseits der physischen Realität liegen. Die Projektiologie behandelt übersinnliche Phänomene in einem ganzheitlichen Modell indem sie anerkennt, dass sie sämtlich mit AKEs und feinstofflicher Energie in Verbindung stehen, die nicht mit physischen Sinnen und Technik erfahren, untersucht und verstanden werden können. Die IAC-Forschung und -Ausbildung basiert auf einem alternativen Bezugssystem - dem bewusstheitlichen Paradigma - was anzeigt, dass die meisten Forscher es so schwierig haben, weil sie die falschen Fragen, basierend auf einer unzureichenden Perspektive, stellen. Erfahrungen wie Klarsicht und die Außerkörperliche Erfahrung kann dem Forscher-Beobachter offenbaren, dass er oder sie (das Objekt der Beobachtung) nicht auf den physischen Körper oder die physische Dimension beschränkt ist, dass er oder sie den biologischen Tod überleben kann und, dass er oder sie deshalb nicht physischen Ursprungs ist. Die Rückbestätigung der Erfahrung anderer Forschern sowie geteilte bzw. gemeinsam erlebte Erfahrungen, erlauben es Wissenschaftlern objektivere, wissenschaftliche Schlussfolgerungen zu erreichen, die den vielfältigen subjektiven Beobachtungen und Analysen der konventionellen Wissenschaft ähneln. Das bewusstheitliche Paradigma könnte man als einen multidimensionalen, logischen Positivismus betrachten, denn es basiert immer noch auf der Verwendung von logischen Tautologien und Erste-Hand-Beobachtungen, jedoch ohne die Art der Erfahrung auf physische Wahrnehmung zu beschränken.
Quelle
Der Weg zu einer Wissenschaft des Bewusstseins 2004, Gastredner, Steven Pinker. Tuscon, Arizona.
